Laubsaugen und -blasen mit Rücksicht auf Gesundheit und Umwelt

 

 

Jeden Herbst werden Grundstücksbesitzer und -pfleger mit zwei Aussagen konfrontiert: Mit den reizvollen Angeboten für Blas- und Sauggeräte mit der Aussicht auf die leichtere Entsorgung des Laubs und mit Beiträgen zur Schädlichkeit dieser Geräte für Umwelt und Gesundheit.

Wie also sollte man sich verhalten?

Die Vorteile der motorisierten Hilfsgeräte liegen auf der Hand: Das Laub, bei großen Bäumen schon einmal 4m³, ist wesentlich schneller und leichter zusammengetragen. Bei einem Saughäcksler wird es gar gleich auf ein 1/12 seines Volumens reduziert und ist dadurch leichter transportierbar. Eine durch Laub rutschige Hofeinfahrt oder ein Fußweg sind damit ideal wieder sicher zu saugen.

Andererseits sind da Lärm, ggf. Abgase und die Gefährdung von Kleinlebewesen unter dem Laub.

Achten Sie daher auf folgende Tipps:

- Tragen Sie bei der Arbeit mit dem motorisierten Gerät immer einen Gehörschutz. Schon einfache 'Gehörstöpsel' sind da besser als nichts.

- Achten Sie beim Kauf eines Saughäckslers/Blasgerätes darauf, dass es ein gutes Anti-Vibrationssystem besitzt. Auch handgehaltene Geräte gibt es inzwischen mit dieser Ausstattung (SOLO 440/441)!

- Mit dem Saughäcksler können Sie auf den Wegen bei lockerem Laub unbedenklich arbeiten, auf der Wiese blasen Sie das Laub ggf. vorher zusammen und saugen Sie dann erst aus dem aufgeworfenen Haufen aus. Damit werden viele kleine Lebewesen, die für Ihren Boden Gutes tun können, schon gar nicht mehr im Laub sein.

- Wenn Sie nicht das ganze Laub entsorgen, sondern Teile um die Stämme Ihrer Bäume herum liegen lassen, tut das Ihrem Boden auch gut, denn die darunter verborgenen Organismen finden damit hilfreichen Schutz für den Winter.

 

Wenn Sie sich an diese Tipps halten, dann haben Sie bei der bequemen Entsorgung Ihres Laubs auch Ihre Gesundheit und Umwelt berücksichtigt.